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Gekommen, um zu bleiben: Moderne Kunst mitten in Stade

Inhaltlich geprüft und verantwortlich: Frank Willeke

Manchmal liegt das Besondere näher, als man denkt. Direkt am historischen Hansehafen zeigt das Kunsthaus Stade noch bis zum 1. November 2026 die Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben! Die Sammlung Siegel in Stade“.

Die Sammlung ist über Jahrzehnte gewachsen. Seit den frühen 1980er-Jahren trugen Arnd und Erika Siegel Werke der klassischen Moderne zusammen. Heute umfasst der Bestand mehr als 100 Arbeiten. Zu sehen sind unter anderem expressionistische Holzschnitte, abstrakte Gemälde und Kreidezeichnungen; auch Werke von Marc Chagall und Paul Klee gehören zur Sammlung.

Eine Sammlung, die in Stade bleibt

Der Ausstellungstitel ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen. Mit der Übergabe an die Hansestadt Stade und den Museumsverein Stade werden die Bestände dauerhaft als öffentliches Kulturgut zugänglich. Damit wird aus einer über viele Jahre gewachsenen privaten Sammlung ein Teil des kulturellen Lebens der Stadt.

Gerade solche Orte möchte NOIO stärker sichtbar machen. Man muss nicht nach Hamburg fahren, um sich mit moderner Kunst zu beschäftigen. Das Kunsthaus liegt mitten in Stade – und die aktuelle Ausstellung ist ein guter Anlass, einmal wieder hineinzugehen.

Führungen und Öffnungszeiten

Nach Angaben der Museen Stade finden sonntags um 15 Uhr Ausstellungsrundgänge und mittwochs um 17:30 Uhr After-Work-Führungen statt. Geöffnet ist das Kunsthaus dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Bei Ausstellungswechseln kann das Haus geschlossen sein. Aktuelle Angaben sollten vor dem Besuch auf der Museumsseite geprüft werden.

Quellen


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